Eisacktaler Wege

Das Eisacktal bietet zwischen Franzensfeste und Bozen eine außergewöhnliche Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaft und Brauchtum: begrenzt von den Sarntaler Alpen im Westen, mit den weichen Landschaftsformen des Mittelgebirges und den warmen, sonnigen Hängen mit Laubmischwäldern, Kastanienhainen und Weinbergen auf der rechten Talseite, schließen im Osten die Ausläufer der Dolomiten an. Das Tal ist reich an Geschichte und Kultur wie kaum ein anderes Gebiet in Südtirol. Von der Bischofsstadt Brixen über das Künstlerstädtchen Klausen und den Sonne begnadeten Orten Vahrn, Feldthurns, Villanders, Barbian oder Lajen kann jeder Ort mit besonderen Naturwerten und kulturgeschichtlichen Werten aufwarten.

Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat aufbauend auf diese kultur- und naturräumlichen Besonderheiten im Jahre 2007 und 2008 zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben, die die Errichtung von mehreren Themenwegen im oberen und mittleren Eisacktal vorsehen. Aus diesen Machbarkeitsstudien wurde in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Bezirks ein Gesamtprojekt erstellt, das die Sanierung, Aufwertung und den Neubau von Verbindungswegen sowie die Einrichtung einer Themenbeschilderung vorsieht. Die Wege sind dabei durchwegs in das bereits bestehende Wanderwegenetz eingebunden und werten dieses durch die Sanierung bestehender Wegstrukturen, die Errichtung von Verbindungswegen und insbesondere durch die Darstellung der geschichtlichen, naturräumlichen und kulturellen Besonderheiten des Gebietes auf.

In diesem Zusammenhang bilden die verschiedenen Projekte das infrastrukturelle Rückgrat zur Umsetzung des touristischen Profils des Eisacktals als „Tal der Wege“, wodurch letztendlich der ländliche Raum im Bezirk aufgewertet und touristische Wertschöpfung geschaffen werden soll.

Bild Keschtnweg 

Abgeschlossene Wegeprojekte

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